Technische Daten

   
       
   

Marke :   

  Austin 10-4 (Ten-Four)

Modell :   

  10

Anfangsbaujahr :   

  1932  

Baujahr von "Josephine" :   

  1936  
  Generation :       4  
  Leistung :      30 Hp  
  Höchstgeschwindigkeit :      85 km/h   
  Hubraum :      1125 ccm  
    Zylinder :      4 / 4 Takt  2 Ventile / Zylinder    
    Ventilsteuerung :      SV  Seitengesteuert    
   

Kühlung :   

  Wasser    
    Treibstoff :     Benzin, verbleit    
    Getriebe :     4 Gänge (4 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang)    
    Antrieb :     Heckantrieb    
    Länge :     3531 mm    
    Breite :     1365 mm    
    Radstand :     2362 mm    


Der Austin 10/4 war Austins Bestseller in den 1930er-Jahren und wurde bis 1938 hergestellt. In der Größe lag er zwischen dem Austin 7 und dem Austin 12, der 1932 in neuer Form herausgebracht wurde.

Die Konstruktion des Fahrzeuges ist konservativ; es hat eine Pressstahlkarosserie, die auf einem X-Träger-Fahrgestell aufgebaut wurde. Das Fahrgestell ist zwischen den Achsen 70 mm abgesenkt. Dadurch ermöglicht es eine geringe Gesamthöhe des Fahrzeuges. Der seitengesteuerte 4-Zylinder-Reihenmotor mit 1.125 cm³ und einer Leistung von 21 bhp (15,5 kW) treibt über ein 4-Gang-Getriebe und eine offene Kardanwelle die Hinterräder an. Alle 4 Räder sind an Halbelliptikfedern aufgehängt und die Bremsen werden über Zugseile betätigt. Die Elektroanlage war mit 6 V ausgelegt. Nur im ersten Jahr wurde die 4-türige Limousine in zwei Versionen hergestellt: Das Grundmodell kostete GBP 155 und erreichte 88 km/h bei einem Verbrauch von ca. 8,25 ltr./ 100 km. Das "Sunshine"- oder "De Luxe"-Modell mit Rolldach und Lederausstattung kostete GBP 168.

1933 wurde das Angebot mit einem offenen Zweisitzer ("Open Road"), einem Cabriolet ("Colwyn") und einem Kombi ergänzt. Ein Sportmodell, der "Ripley" mit einer Leistung von 30 bhp (22 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 104 km/h erweiterte 1934 die Auswahl. Die technischen Verbesserungen dieses Jahres umfassten ein stärkeres Fahrgestell, ein synchronisiertes Getriebe und eine 12 V - Elektroanlage.

Die erste Styling-Änderung erfolgte Ende 1934: Der vernickelte Kühlergrill wurde durch einen in Wagenfarbe ersetzt, der zudem leicht nach hinten geneigt war. Die Synchronisierung wurde auch für den 2. Gang eingeführt und die Wagen standardmäßig mit Winkern ausgestattet. Die Limousine erhielt den Beinamen "Lichfield" und bekam einen angebauten Kofferraum, der auch das Reserverad aufnimmt.
 

   

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